Mitgliederbrief Nr. 46 ist online

Wir haben soeben den Mitgliederbrief für den Mai veröffentlicht. Die Hauptthemen sind dabei noch nicht einmal durch  die Pandemie bedingt, denn es gibt auch sonst viele spannende und wichtige Themen.

Herzzentrum wird Teil der Uniklinik Freiburg

Das wochenlange Zittern um die Zukunft des Herzzentrums und der Arbeitsplätze hat ein vorläufiges Ende gefunden. Den vorliegenden Informationen zufolge gibt es nun zumindest eine Absichtserklärung. Demnach überträgt der Benedikt Kreutz e.V. alle Anteile und den Geschäftsbetrieb an der UHZ GmbH auf die Uniklinik. Im Gegen­zug gibt die Uniklinik eine Beschäftigungs­garantie gegenüber allen Mitarbeitern und sichert den Erhalt beider Standorte, darunter Bad Krozingen als kardiovasku­läres Schwerpunktzentrum.

Corona-App: Sinnvoll aber kein Allheilmittel

Die Idee der sogenannten Corona-App ist einleuchtend. Man will dadurch Menschen warnen können, die sich längere Zeit in der Nähe eines Virusträgers aufgehalten haben und dadurch vielleicht selbst infiziert wurden. Man kann damit dann einfacher Ansteckungswege nachvollziehen und die Infektionskette durchbrechen. Die Idee wäre somit, dass man nach einem positiven Testergebnis sich in der App als Infektionsträger einträgt und die App das an alle anderen Smartphones weiter meldet, die in den Tagen vorher in der Nähe waren. Die können dann auch in Quarantäne gehen und testen lassen.

Klingt vernünftig, hat aber seine Tücken.

Agenda 2030 überdenken - Leistung der Mitarbeiter des Ortenau-Klinikums honorieren!

Nicht erst seit der Corona-Pandemie ist das Gesundheitswesen für die SPD ein zentraler Baustein der Daseinsvorsorge", so Karl-Rainer Kopf, Vorsitzender der SPD Ortenau. In den letzten Jahren hat der Ortenaukreis intensive Anstrengungen für eine Reform unternommen.
"Die herausragenden Leistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigen, dass eine hoch motivierte Mannschaft in unseren Häusern arbeitet. Damit diese Motivation hoch bleibt, müssen diese Kräfte noch deutlich stärker als bisher beteiligt und eingebunden werden", erklärt Kopf. Neben einer grundsätzlichen Überarbeitung der Entlohnung insbesondere für das Pflegepersonal war das Signal einer Sonderzulage wichtig: "Die SPD Fraktion hat sich für die dreimonatige Auszahlung im Kreistag stark gemacht und setzt jetzt auf eine gute Umsetzung nach den Gesprächen zwischen Personalrat und Geschäftsleitung."

Was macht eigentlich Ministerin Eisenmann beruflich?

Frau Eisenmann ist eigentlich Kultusministerin in Baden-Württemberg und da würde man doch meinen, dass sie im Moment ganz gut mit Arbeit ausgelastet ist und zum Beispiel mit großem Eifer daran ist, die jetzt anstehenden Öffnungen bei der Kinderbetreuung in den Kitas zu organisieren und den Kommunen dafür klare Verordnungen an die Hand zu geben. Immerhin sind die Kitas seit Mitte März zu und da begannen die Planspiele für die Wiederöffnungen doch bestimmt am Tag darauf.

Kreis hat jetzt genügend Masken

"Wir haben jetzt für mehrere Wochen Masken auf Vorrat gelagert und ebenso genügend Desinfektionsmittel",

das berichtete Kreisbrandmeister Leiberich SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Fechner bei dessen Besuch im Katastrophenschutzlager des Landkreises. Fechner freute sich, dass insbesondere über einen von ihm vermittelten Kontakt zu einem chinesischen Produzenten 40.000 Schutzmasken nach Emmendingen jetzt geliefert wurden, die vergleichsweise günstig und qualitativ einwandfrei sind, wie Leiberich Fechner bestätigen konnte.