Kommissar DNA. Was darf er? Was sollte er dürfen?

Gut zwei Dutzend Besucherinnen und Besucher konnte die Kreisvorsitzende Birte Könnecke zu diesem emotionsgeladenen Thema in Bräutigams Weinstuben in Ihringen begrüßen. Den einleitenden Vortrag zu diesem Thema hat der rechtspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Johannes Fechner aus Emmendingen beigesteuert. Er stellte sich dann auch den vielen Fragen zu diesem Thema und allgemein zu den Erfordernissen einer modernen, mit Bedacht gewählten Sicherheitspolitik.

Zeit für Martin

Es kann losgehen. Martin Schulz ist unser Spitzenkandidat. Ein wichtiges Zeichen auch: Mit Mister Europa setzen wir die richtige Duftmarke gegen die antieuropäische Hetze der Nationalisten. So ist es gut.

Auf geht's Genossinnen und Genossen! Kämpfen! Es gilt.

Zur Ankündigung von Sigmar Gabriel erklärt die Offenburger SPD-Bundestagsabgeordnete Elvira Drobinski-Weiß

"Heute Nachmittag hat Sigmar Gabriel vor der SPD-Bundestagsfraktion überraschend erklärt, die SPD nicht in den Bundestagswahlkampf zu führen. Statt dessen schlug er Martin Schulz für Kanzlerkandidatur und Parteivorsitz vor. Ich kenne Martin Schulz als leidenschaftlichen, sozialen Politiker. Er bringt frischen Wind in die deutsche Politik. Die große Politik in Europa gestaltet er bereits seit Jahren mit, bleibt aber zugleich immer nah bei den Menschen. Seine Werte vertritt er unerschrocken wie seinerzeit gegenüber Berlusconi und zwar mit einer klaren, deutlichen Sprache. Ich bin davon überzeugt: Er ist ein großer Gewinn für die SPD und für die Bundespolitik. Ich freue mich sehr auf unseren gemeinsamen Wahlkampf!"

Überzeugender Kandidat mit Ecken und Kanten

Zum designierten SPD-Kanzlerkandidaten erklärt der SPD-Kreisvorsitzende Tobias Volz: „Martin Schulz ist ein überzeugender Kandidat mit Ecken und Kanten. Es ist konsequent, auf einen Europapolitiker wie Martin  Schulz zu setzen, denn bei der Bundestagswahl geht es um viel mehr als Deutschland: Wir  kämpfen darum, ob  Europa eine demokratische Macht des Friedens bleibt, die für sozialen Ausgleich sorgen kann.

Ich habe großen Respekt vor der Entscheidung Sigmar Gabriels, der das Wohl des Landes und den politischen Erfolg der SPD über seine Person gestellt hat. Es ist bedauerlich, dass er auch auf sein Amt als Vorsitzender der SPD verzichten will. Seine Amtsführung wurde in Einzelfragen oft kritisiert. Darüber werden wir nicht vergessen: -Er hat die SPD sieben Jahre lang erfolgreich durch schwere Zeiten  geführt. Es liegt nicht zuletzt an s einer politischen Leistung, dass die Berliner Regierung nur dort erfolgreich ist, wo sie SPD-Politik umsetzt. Dafür bin ich ihm dankbar."

Bahnverbindung nach Stuttgart: Nicht zu früh jubeln

Tobias Volz warnt vor falschen Erwartungen

Für den Ausbau der Bahnlinie von Zürich nach Stuttgart gibt es derzeit weder Geld noch Planungsrecht. Darauf weist der Konstanzer SPD-Kreisvorsitzende Tobias Volz hin. Daher sei es nach wie vor ungewiss, wann Bahnfahrer schneller in Singen oder Konstanz nach Stuttgart kommen. Der Bundestag entscheide Anfang Dezember nicht etwa über eine konkrete Baumaßnahme, sondern nur über den Bundesverkehrswegeplan.

Elvira Drobinski-Weiß zur Nominierung von Frank-Walter Steinmeier

Zur Nominierung von Frank-Walter Steinmeier als Kandidat für die Wahl zum Bundespräsidenten erklärt die Offenburger SPD-Bundestagsabgeordnete Elvira Drobinksi-Weiß: "Ich bin begeistert und überzeugt davon, dass Frank-Walter Steinmeier der Richtige ist. Letztlich sieht es auch die Union so. Gerade in diesen unsicheren Zeiten braucht unser Land einen besonnenen Bundespräsidenten, der weiß, wie mit heiklen außenpolitischen Situationen umzugehen ist. Ich habe Frank-Walter Steinmeier über viele Jahre kennen und schätzen gelernt. Er ist nicht nur ein hervorragender Diplomat, sondern auch jemand, der auf Menschen zugehen und sie mitnehmen kann."