Kreisverband
Die SPD Breisgau-Hochschwarzwald traf sich am Samstag zum ersten Kreisparteitag des Jahres . Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen ein ausführlicher Bericht aus dem Innenministerium durch die parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter, sowie der Ukraine-Krieg und der Umgang damit. Kreisvorsitzende Birte Könnecke begrüßte die Delegierten und dankte dem Ortsverein Gundelfingen für die hervorragende Organisation und Bewirtung in der Turn- und Festhalle.
Im Rahmen einer Kreisvorstandssitzung sprachen wir mit Andreas Markowsky, Geschäftsführer der Ökostromgruppe Freiburg GmbH und Autor des Sachbuchs „Klimaschänder“, darüber wie die Umstellung auf erneuerbare Energien beschleunigt werden kann, um damit in der Energiewende endlich voranzukommen. Die Ökostromgruppe Freiburg betreibt aktuell 28 Windenergieanlagen, 6 Wasserkraftwerke und über 120 Solarstromanlagen. Markowsky war besonders auf dem Gebiet der Windkraft bereits vor über 25 Jahren Pionier und berichtete dem Kreisvorstand von seinen Erfahrungen rund um Windkraftprojekte.
Die Reaktionen auf den Ukrainekrieg und den damit verbundenen Folgen auch für uns, bedienen nach meinem Eindruck oft nur zwei Extreme. Die einen fordern angesichts der Brutalität des russischen Überfalls und der Gräueltaten gegen die Zivilbevölkerung vehement den Stopp jeglicher Gas- und Ölimporte aus Russland, die anderen jammern mit der selben Vehemenz über die stark gestiegenen Preise an den Zapfsäulen.
Der Kreisverband Konstanz der SPD setzt auf eine Doppelspitze. Auf einem Kreisparteitag wurden die Bundestagsabgeordnete Dr. Lina Seitzl und der Engener Stadtrat Tim Strobel zu gleichberechtigten Vorsitzenden gewählt. Sie lösen den Kreisrat Tobias Volz aus Allensbach ab, der seit 2014 an der Spitze der Kreispartei stand. Als führende Regierungspartei im Bund müsse die SPD den Bürge-rinnen und Bürgern politische Orientierung geben, forderte der Generalsekretär des SPD-Landesverbands, der Landtagsabgeordnete Sascha Binder auf der Versammlung. Dieser Verantwortung werde die SPD durch Verlässlichkeit, aber auch Klarheit gerecht.